Auch Schulkinder und Jugendliche leiden unter Nacken- und Rückenschmerzen

Ihre Körper wachsen schnell und verändern sich ständig, die Muskulatur kommt kaum nach und die Wirbelsegmente sind noch sehr empfindlich. Schulkinder und Jugendliche haben deshalb im Wachstum häufig Rückenschmerzen.

Chiropraktik für Schulkinder und Jugendliche

«Lara ist 12 Jahre alt. Sie kommt in Begleitung ihres Vaters in die Holbeinpraxis. Lara hatte vor 1 Woche einen Unfall und leidet nun unter Nackenschmerzen. Nach der Befragung und Untersuchung entscheidet sich die Chiropraktorin eine Röntgenaufnahme von Laras Wirbelsäule zu machen. Das Röntgenbild zeigt eine Streckhaltung der Wirbelsäule, aber keine Fraktur. Dementsprechend besteht keine Kontraindikation die gegen eine chiropraktische Behandlung sprechen würde. Bei der Untersuchung (manuelle Abtastung) wurde eine Gelenkblockade ertastet - die Behandlung besteht dementsprechend aus eine Manipulation des betroffenen Gelenks. Zusätzlich wird die verspannte Muskulatur behandelt. Nach 5 Sitzungen ist Lara praktisch beschwerdefrei. Ihre Halsmuskulatur ist aber noch schwach, und deswegen wurde eine Physiotherapie verordnet, um die Muskulatur zu stärken.»

Schulkinder und Jugendliche haben im Wachstum häufig Wirbelsäulenschmerzen. Medizinisch sind Schulkinder und Jugendliche eine Herausforderung, weil ihre Körper schnell wachsen und sich ständig verändern, was in der Betretung berücksichtigt werden muss. Zudem sind die Wirbelsegmente sehr empfindlich und wenig resistent gegen die Kräfte während der Pubertät. Funktionelle Probleme sind der häufigste Grund für Rückenschmerzen in dieser Alterskategorie. Aber auch orthopädische Probleme wie Morbus Scheuermann und Skoliosen können Schmerzen verursachen und werden dementsprechend bei uns betreut. Weiter können Entzündungen, Wirbelgleiten oder selten Tumore an der Wirbelsäule Schmerzen verursachen. In solchen Fällen ist die Hauptaufgabe der Chiropraktorin, die richtige Diagnose oder Verdachtsdiagnose zu stellen und den Patienten an andere Fachpersonen zu überweisen.

Bei funktionellen Problemen handelt es sich meist um Blockaden der kleinen Wirbelgelenke, Muskelverkürzungen, Muskelschmerzen, Beinlängenunterschiede oder Dysfunktionen im Becken. Weil Schulkinder und Jugendliche oft sehr mutig sind und ihre Grenzen testen, kommen Verletzungen schnell vor. Im Gegensatz stehen Schulkinder und Jugendliche, die sich zu wenig bewegen. Bei ihnen treten Verletzungen oft auf sobald sie sich aus ihrer Komfortzone bewegen.

Bei jeder Form von funktionellen Beschwerden besteht die Aufgabe der Chiropraktorin eine genaue Diagnose zu stellen, einen Behandlungsplan zu erstellen und natürlich die Behandlung selbst durchzuführen.

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